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Sportphilosophie in Deutschland nach 1945 Elk Franke
Das Ende des Zweiten Weltkrieges und die damit verbundene Beseitigung der NS- Herrschaft machte sehr bald deutlich, daß nicht nur Millionen Menschen sinnlos getötet, hunderttausende Häuser zerstört und ein großer Teil der Landschaften verwüstet worden waren, sondern daß auch viele Begriffe ihre Bedeutung verloren bzw. eine folgenreiche Neubewertung erfahren hatten. Insbesondere die Tatsache, daß die bis dahin im bildungsbürgerlichen Denken dominierende Geisteswissenschaften jenen Umwertungsprozeß im Land von KANT, GOETHE und SCHILLER nicht verhindern konnten, ja daß sie zum Teil sogar Schützenhilfe bei der Neuordnung der Welt im Dritten Reich geleistet hatten, verunsicherte viele, die sich um einen echten Neuanfang nach 1945 bemühen.
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Die Renaissance anthropologisch-phänomenologischen Denkens in der zeitgenössischen Philosophie Elk Franke
Die Welt der Griechen erscheint aus heutiger Sicht doppeldeutig. Zum einen ist es die Zeit großer Philosophen, klassischer Kunstwerke und hochentwickelter Baukultur, zum anderen ist es aber auch eine Welt, die hinsichtlich ihrer beschränkten Zivilisationsleistungen einschließlich der medizinischen Möglichkeiten als primitiv angesehen wird, wobei dann die Vorstellung von Gesundheit eng an dem technischen Fortschritt (Elektrizität, Mikroskop, Computer etc.) ausgerichtet wird.
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Sportphilosophie als traditionelle oder als kritische Theorie des Körpers? Franz Bockrath
Die Überschrift der Ausführungen von V. Caysa enthält bereits den Anspruch, mit dem die Philosophie seit jeher angetreten ist, um dogmatische Annahmen und scheinbar sichere Kenntnisse zu überwinden. Allein aus ihrem kritischen Vermögen und nicht etwa aus einem überlegenen Wissen bezieht sie ihre Legitimation. Doch angesichts der sprunghaft erweiterten Erkenntnisse und Ergebnisse in den Einzelwissenschaften erscheint das kritisches Bestreben vielen Systematiken, Empirikern und Praktikern nicht nur überflüssig, sondern sogar störend. Insofern nämlich philosophisches Arbeiten nicht nur am Maßstab einer disziplinübergreifend angestrebten Widerspruchsfreiheit sich orientiert, richtet sich seine Skepsis notwendigerweise gegen die einseitige Erzeugung positiver und möglichst verwertbarer Wissensbestände. Und auf diese Weise bedeutet philosophisches Denken eine Zumutung vor allem für diejenigen, die im Widerspruch nur einen äußeren Mangel oder Fehler sehen, der nicht zur Sache selbst gehört.
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